Akademie


Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit hat für ihre Bemühungen, das Thema Nachhaltigkeit in der Hochschullehre zu verankern und zu verbreiten, bereits mehrere Auszeichnungen erhalten.

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit im Rahmen der UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung” bereits mehrfach ausgezeichnet - zuletzt 2018/19 als “Ausgezeichneter Lernort”. Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit gilt somit als einer der Leuchttürme, die den politisch-strategischen Anspruch haben, die Bildungslandschaft auch über die UN-Dekade hinaus dauerhaft zu prägen.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat die Virtuelle Akademie ebenfalls bereits zum wiederholten Mal ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie 2017 die Auszeichnung “Projekt N” und wurde damit erneut als wichtiges Vorbild für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt, der nachhaltigen Gestaltung des sozialen Zusammenlebens und des Wirtschaftens herausgestellt.

2014 nominierte der ZEIT WISSEN-Preis “Mut zur Nachhaltigkeit” die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit mit zwei weiteren Wettbewerbern in der Kategorie Wissen. Auch hier wurde das Engagement Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Hochschullandschaft zu verbreiten und zu verankern gewürdigt.


Aktuellste Auszeichnung:

BNE Auszeichnungen2018 LO ST3
2018/19 ausgezeichnet als Lernort mit Auszeichnung
durch das UNESCO Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung
 

Weitere Auszeichnungen:

Sharepic Projekt Nachhaltigkeit
2017 ausgezeichnet als Projekt Nachhaltigkeit
durch den Rat für Nachhaltige Entwicklung
 
 
Logo Auszeichnung WAP
2016 ausgezeichnet als Lernort mit Auszeichnung
durch das UNESCO Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung
 
 
RNE Werkstatt N projekt16 ausge rgb
2016 ausgezeichnet als WERKSTATT N - Projekt 2016
durch den Nachhaltigkeitsrat
 
 
2014 nominiert für den ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit
in der Kategorie Wissen
 
 
Logo UN Dekade Aktionsplan 60
2013 ausgezeichnet als offizielle Maßnahme der Weltdekade
durch die UNESCO – Weltdekade der Vereinten Nationen
 
 
werkstatt n
2013 ausgezeichnet als WERKSTATT N - Projekt 2013
durch den Nachhaltigkeitsrat

 


   

 

Open Educational Resources der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit


Das Ziel der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit, freie Bildung für eine nachhaltige Entwicklung bereitzustellen, ist eng verknüpft mit den Grundwerten der Open Educational Resources. Die UNESCO hat in der „Pariser Erklärung“ 2012 mit Verweis auf das Menschenrecht auf Bildung und die Entwicklungsziele der Nationen hin zu einer inklusiven, qualitativ hochwertigen Bildung für die Gemeinheit OER erstmals als „Lehr-, Lern- und Forschungsressourcen in Form jeden Mediums, digital oder anderweitig, die gemeinfrei sind oder unter einer offenen Lizenz veröffentlicht wurden, welche den kostenlosen Zugang, sowie die kostenlose Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung durch Andere ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen erlaubt“ definiert. Die Virtuelle Akademie folgt diesem Anspruch bei der Bereitstellung von Lernvideos und Kursmaterialien für alle Interessierten. So wird Bildung für eine nachhaltige Entwicklung für eine breite Masse zugänglich und eine Weiterentwicklung der Gesellschaft entlang der Nachhaltigkeitsziele der UN ermöglicht.

Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit konnte neben den Initiatoren der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Universität Bremen mit der Professur für nachhaltiges Management und dem Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML) wichtige Partner für die Zusammenarbeit gewinnen. Neben der inhaltlichen Zusammenarbeit mit dem renommierten Forschungsinstitut „Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie“, dem UNESCO-Chair Higher Education for Sustainable Development und dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung globale Umweltfragen (WBGU) konnten außerdem noch für das Jahr 2013 die „Münchener Rück Stiftung“, die Stiftung „Forum für Verantwortung“ und für das Jahr 2014 die „Stiftung Bremer Wertpapierbörse“ als weitere finanzielle Förderer gewonnen werden. Seit Ende 2016 wird die Akademie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.


Initiatoren der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit

dbu Logo neu 2015 60 Deutsche Bundesstiftung Umwelt

uni bremen 60 Universität Bremen

RZ gmc logo NM 60 Prof. Dr. Georg Müller-Christ | FB 7 | Nachhaltiges Management

zmml2 60 Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML)


Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten

Leuphana Logo 60 LEUPHANA Universität Lüneburg

WBGU Logo 60 WBGU Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen

wuppertal2 60 Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH


Förderer der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit

muenchener rueck stiftung 60 Münchener Rück Stiftung – Vom Wissen zum Handeln

 Forum fuer Verantwortung Forum für Verantwortung Stiftung

Logo BWB Stiftung 60 BWB Stiftung Bremer Wertpapierbörse


Partner

WJ2014 Logo 60 DIE DIGITALE GESELLSCHAFT, Wissenschaftsjahr 2014 – Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung


Medienpartner

Forum nh wirtschaften 60 forum Nachhaltig Wirtschaften


eAssessment Partner

LPLUS Logo 60 LPLUS – Professionel eExamination Management

bassen120Prof. Dr. Alexander Bassen
Universität Hamburg

Alexander Bassen studierte nach einer kaufmännischen Ausbildung Betriebswirtschaftslehre in Gießen und Tübingen. Nach der Promotion (1997) und der Habilitation (2001) an der European Business School International University Schloß Reichartshausen war er als Privatdozent an der Technischen Universität München tätig. Alexander Bassen ist seit 2003 Inhaber der Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Kapitalmärkte und Unternehmensführung an der Universität Hamburg. Alexander Bassen ist Mitglied des Rat für nachhaltige Entwicklung.

http://www.wiso.uni-hamburg.de


92 belz 3Prof. Dr. Frank-Martin Belz
Technische Universität München
TUM School of Management

Univ.-Prof. Dr. Frank-Martin Belz ist seit 2003 Inhaber der Professur für Betriebswirtschaftslehre (Brau- und Lebensmittelindustrie), die am internationalen Wissenschaftszentrum Weihenstephan angesiedelt ist und zur wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Technischen Universität München gehört (TUM School of Management). Er studierte Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing an den Universitäten Gießen und Mannheim (Diplom 1991). Er promovierte zum Thema „Ökologie und Wettbewerbsfähigkeit in der Lebensmittelbranche“ (1995) und habilitierte im Forschungsfeld des „Öko-Marketing“ (2001) an der Universität St. Gallen in der Schweiz. Forschungsaufenthalte brachten ihn an die Universität Göteburg in Schweden (1997), Boston University in den USA (2002) und York University in Kanada (2009. Als Akademischer Direktor (2004–2008) hat er an der Technischen Universität München den Master Consumer Science (M.Sc.) ins Leben gerufen, der einen besonderen Schwerpunkt auf nachhaltigen Konsum legt. 2009 veröffentlichte er mit seinem Kollegen Ken Peattie „Sustainability Marketing: A Global Perspective“, welches 2010 den VHB-Preis für das beste Lehrbuch des Jahres erhielt. Das Buch ist in der Zwischenzeit in der 2. erw. Aufl. erschienen und hat international weite Verbreitung erfahren.

http://www.food.wi.tum.de


zitat de haanProf. Dr. Gerhard de Haan
Freie Universität Berlin

Gerhard de Haan studierte Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie an der Freien Universität Berlin. Er promovierte über das Thema „Natur und Bildung“ und habilitierte sich über „Die Zeit in der Pädagogik“. Nach einer Gastprofessur in Neubrandenburg (MV) ist er seit 1991 Professor an der Freien Universität Berlin. Die Denomination seiner Professor lautet seit 2011: Professor für Zukunfts- und Bildungsforschung. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Zukunftsforschung, Wissensgesellschaft, Innovationsforschung und nachhaltige Entwicklung. Seit über 20 Jahren ist Prof. de Haan in der Bildungsforschung aktiv und führte zahlreiche umfängliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch. Er ist u.a. Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005–2014), Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung und arbeitet in zahlreichen nationalen wie internationalen Gremien mit. Er ist Gutachter für Stiftungen, Ministerien und Forschungseinrichtungen, u.a. für den Fonds National de la Recherche Luxembourg als Rapporteur.

http://www.institutfutur.de


ehnert120Prof. Dr. Ina Ehnert
Louvain School of Management, Belgium

Prof. Dr. Ina Ehnert promovierte an der Universität Bremen zum Thema Nachhaltiges Personalmanagement (Sustainable Human Resource Management: A conceptual and exploratory analysis from a paradox perspective). Von November 2008 bis August 2011 vertrat sie den Lehrstuhl für Nachhaltiges Ressourcenmanagement von Prof. Dr. Georg Müller-Christ an der Universität Bremen. Seit September 2011 ist sie Professorin für Personalmanagement und CSR/Sustainability an der Louvain School of Management/UCL in Belgien und Mitglied im Forschungszentrum CRECIS (Center for Research in Entrepreneurial Change and Innovative Strategies).

http://www.uclouvain.be


fichter120aProf. Dr. Klaus Fichter
Universität Oldenburg

Prof. Dr. Fichter studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bremen. Von 1993 bis 2000 leitete er die Forschungsgruppe „Ökologische Unternehmenspolitik“ am Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin. Die Promotion erfolgte 1998 und die Habilitation 2005. Er ist Gründer und Leiter des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit in Berlin. Als apl. Professor lehrt er an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und hat dort seit 2010 die Professur für Innovation und Nachhaltigkeit. Er ist fachlicher Leiter des Masterstudiengangs Innovationsmanagement und des von ihm initiierten Studienschwerpunkts "Eco-Entrepreneurship". Er ist außerdem im Vorstand des Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management (CENTOS) und im Beirat des Gründungs- und Innovationszentrums der Universität Oldenburg.

http://www.innovation.uni-oldenburg.de


fischedick120Prof. Dr. Manfred Fischedick
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Prof. Dr. Manfred Fischedick studierte Verfahrenstechnik an der Universität Dortmund und promovierte im Bereich der Energietechnik an der Universität Stuttgart. 1991–1993 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Stuttgart tätig und arbeitet seit 1993 als Projektleiter, wissenschaftlicher Koordinator und Leiter von Forschungsgruppen am Wuppertal Institut in der Abteilung Energie. Seit 2006 bekleidet er das Amt des Vizepräsidenten des Wuppertal Instituts und seit 2008 ist er zusätzlich als außerplanmäßiger Professor des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal tätig. Seit 2010 ist Prof. Dr. Fischedick als Prokurist Mitglied der Geschäftsleitung des Wuppertal Instituts

http://www.wupperinst.org


freimann120Prof. em. Dr. rer. pol. Jürgen Freimann
Universität Kassel

Prof. em. Dr. Freimann absolvierte sein Studium der Betriebswirtschaftslehre und Soziologie 1972 nach einer Berufsausbildung als Industriekaufmann an der Universität Berlin (FU) und Frankfurt. 1977 promovierte er in Frankfurt und war anschließend als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Frankfurt, Wuppertal und Kassel tätig. Es folgte 1989 seine Habilitation in Kassel. Er arbeitet bis 1993 als Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hannover und anschließend als selbiger an der Universität Kassel am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Im Februar 2011 wurde er offiziell in den Ruhestand verabschiedet.

http://www.uni-kassel.de/fb07/?id=37862


goessling reisemann120Prof. Dr. Stefan Gössling-Reisemann
Universität Bremen

Dr. Stefan Gössling-Reisemann studierte von 1990 bis 1997 Physik an den Universitäten in Düsseldorf, Seattle und Hamburg. Seine Promotion erhielt er 2001 an der Universität Hamburg (Titel der Dissertation: „Entropy production as a measure for resource use – Method development and application to metallurgical processes“). Von 2003 bis 2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen im Fachbereich Produktionstechnik. Seit April 2009 ist Herr Dr. Gößling-Reisemann Gruppenleiter von Energiesysteme und Stoffstromanalysen im Fachgebiet Technikgestaltung und Technologieentwicklung unter Prof. Dr. Arnim von Gleich. Aktuelle Forschungen betreffen resiliente Energieversorgungsstrukturen in der Nordwestregion, Nutzung thermodynamisch niederwertiger Energiequellen und Abwärmeströme (Low Exergy Solutions), regionale Nachhaltigkeitsstrategien, Nachhaltigkeitsnetzwerke, Resilienz als Leitbild, Leitbildorientierte Technikgestaltung, Komplexität und Nachhaltigkeit.

www.tecdesign.uni-bremen.de


guenther120Prof. Dr. Edeltraud Günther
Fakultät der Wirtschaftswissenschaften, TU Dresden

Prof. Dr. Günther absolvierte 1984 bis 1989 ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und anschließend ein Sprachstudium an der École de Traduction et d`Interprétation der Universität Genf. Bis 1994 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Augsburg und promovierte dort. 1993 folgte ihre Dissertation und zwischen 1994 und 1996 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin am Bayrischen Institut für Angewandte Umweltforschung und -technik GmbH in Augsburg tätig. Seit 1996 ist sie Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der Fakultät der Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Dresden und seit 2005 ist sie zusätzlich als Visiting Professor of Commerce an der McIntire School of Commerce der University of Virginia in Charlottesville in den Vereinigten Staaten tätig.

http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/


Hahlbrock120Prof. Dr. Klaus Hahlbrock
Max-Planck-Institut

Prof. em. Dr. Klaus Hahlbrock promovierte in Chemie, habilitierte für Biochemie und wurde zum Professor (Fakultät für Biologie) an der Universität Freiburg/Br ernannt. Ab 1983 war er Direktor der neu gegründeten Abteilung für Biochemie am Max-Planck-Insitut für Züchtungsforschung (jetzt Pflanzenzüchtungsfoschung) in Köln und Honorarprofessor an der dortigen Universität. Hahlbrock nahm Lehrtätigkeiten in allgemeiner und spezieller Biochemie, Molekulargenetik und Pflanzenpathologie wahr. Seine Forschungsschwerpunkte waren: Sekundärstoffwechsel in Pflanzen sowie Biochemie, Zellbiologie und Molekulargenetik von Krankheitresistenz und UV-Toleranz bei Pflanzen. 1990–1993 war Hahlbrock Vorsitzender der Biologisch-medizinischen Sektion und 1996–2002 Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft.

http://www.mpipz.mpg.de


Hipp120Prof. Dr. Christiane Hipp
BTU Cottbus

Prof. Dr. Hipp absolvierte 1994 ihr Studium des Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Karlsruhe. Anschließend arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung. Bis 2005 war sie als Cosultant für die Mannesmann Pilotentwicklung GmbH und die Vodafone Group R&D Deutschland in München tätig. Sie habilitierte an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und übernahm 2005 für ein halbes Jahr die Lehrstuhlvertretung für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Brandenburgische Technische Universität Cottbus, seit 2005 ist sie dort Lehrstuhlinhaberin.

http://www.tu-cottbus.de/fakultaet3/de


hollerweger120Dr. Elisabeth Hollerweger
Universität Siegen

Elisabeth Hollerweger ist Literaturwissenschaftlerin an der Universität Siegen und arbeitet dort an der Forschungsstelle Kulturökologie und Literaturdidaktik. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind das Wechselspiel von Kultur und Natur, Umwelt und Mensch und sie untersucht dabei, wie fiktive Erfahrungsräume einen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung leisten können.

http://www.uni-siegen.de


Isenmann120Prof. Dr. Ralf Isenmann
Hochschule München

Prof. Dr. habil. Isenmann studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Kaiserslautern, arbeitete dort daran anschließend als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und war dort später wissenschaftlicher Leiter im Studium Generale. 2003 promovierte er an der TU Kaiserslautern. Er absolvierte ein Zusatzstudium der Betriebspädagogik und war Dozent und Fachprüfer in verschiedenen Bereichen und für mehrere Institutionen hochschulischer Aus- und Erwachsenenbildung. 2006 bis 2008 war er Habilitand an der Universität Bremen, wo er seit 2011 als Privatdozent das Fachgebiet Nachhaltige Unternehmensführung vertrat und zugleich assoziiertes Mitglied am artec | Forschungszentrum Nachhaltigkeit ist. Zusätzlich arbeitet er am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung. Seit 2012 arbeit Prof. Dr. habil. Isenmann an der Fakultät Betriebswirtschaft der Hochschule München.

http://www.hm.edu


Jurczyk120Sebastian Jurczyk
EWE AG

Sebastian Jurczyk studierte von 2000-2005 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Unternehmensführung, Vertrieb und Marketing und von 2008–2010 European Utility Management an der Jacobs University in Bremen. Nach mehreren Auslandaufenthalten in seinem Studium arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre an der Universität Oldenburg, bevor er 2005 seine Tätigkeit bei der EWE AG begann. Nachdem Sebastian Jurczyk im Vertriebsbereich gearbeitet hatte, war er bis 2012 Assistent des Vorstandsvorsitzenden sowie Leiter des Vorstandsbüros der EWE AG. Seit 2012 ist Jurczyk Leiter der Konzernentwicklung.

http://www.ewe.com


Klingenfeld120Dr. Daniel Klingenfeld
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

Daniel Klingenfeld begann seine Studienlaufbahn an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (BWL /Interkulturelles Management). Nach Abschluss des Vordiploms sowie einem einjährigen Studienaufenthalt an der University of Technology Sydney setzte er sein Managementstudium an der Wirtschaftshochschule ESCP Europe in Paris, London und Berlin fort. Er schrieb seine Diplomarbeit zu den Akzeptanzmöglichkeiten eines globalen Cap-and-Trade Systems für Treibhausgase in den USA. Als McCloy Scholar absolvierte er ab 2006 ein Aufbaustudium an der Harvard Kennedy School, das er 2008 mit dem akademischen Grad Master in Public Policy (MPP) abschloss. Nach Studienabschluss war Daniel Klingenfeld in den USA im Bereich "Climate Change and Clean Energy" bei IHS Cambridge Energy Research Associates tätig. Aufbauend auf weiteren Arbeitserfahrungen im Energiebereich, beispielsweise bei der National Commission on Energy Policy in Washington D.C., beschäftigt er sich insbesondere mit Fragen der globalen Energie- und Klimapolitik und den damit verbundenen Herausforderungen. Ab September 2009 war Daniel Klingenfeld am PIK zunächst als WBGU-Referent für Professor Schellnhuber tätig. Im gleichen Zeitraum hat er promoviert. Daniel Klingenfeld leitet seit Juni 2012 das Büro des Direktors am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

http://www.pik-potsdam.de


kopatz120Dr. Michael Kopatz
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Dr. Michael Kopatz absolvierte 2006 sein Studium der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Umweltpolitik/Umweltplanung mit der Promotion. 1996–1997 war er als Mitarbeiter im DFG-Projekt „Vermittlung und Verhandlung bei Umweltkonflikten“ am Institut für Öffentliche Planung Oldenburg tätig. Seit 1997 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Klimapolitik des Wuppertal Instituts.

http://www.wupperinst.org/


Latif120Prof. Dr. Mojib Latif
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Mojib Latif, geb. 1954 in Hamburg, studierte bis 1983 Betriebswirtschaftslehre und Meteorologie an der Universität Hamburg, an der er anschließend im Fach Ozeanographie auch promovierte und habilitierte. Nach der Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent im Max-Planck-Institut in Hamburg war er ab 2003 Professor am Institut für Meereskunde in Kiel. Ab 2004 arbeitete Latif am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und ist seit 2012 Professor am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Mojib Latif ist einer der bekanntesten Meteorologen und Klimaexperten Deutschlands und wurde mit zahlreichen wissenschaftlichen Preisen ausgezeichnet.

http://www.geomar.de


lechtenboehmer120Dr. Stefan Lechtenböhmer
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Dr. Stefan Lechtenböhmer studierte Geographie und Wirtschaftswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Fernuniversität Hagen, Bergischen Universität und Gesamthochschule Wuppertal mit anschließender Promotion zum Dr. rer. pol. an der Universität Flensburg. 1991–1993 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Münster und im Folgejahr als Freier Mitarbeiter für die Universität. Seit 1995 ist er als Projektleiter und Wissenschaftlicher Koordinator am Wuppertal Institut tätig, seit 2010 als Leiter der Forschungsgruppe „Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen“.

http://www.wupperinst.org/


Leggewie120Prof. Dr. Claus Leggewie
Justus-Liebig-Universität Gießen

Prof. Dr. Leggewie ist seit 1989 als Professor für Politikwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen tätig und war dort 2001 Gründungsdirektor des Zentrums für Medien und Interaktivität. Er war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und Körber-Fellow am Institut für die Wissenschaften am Menschen, Wien. Seit 2007 ist er Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und 2008 wurde er zum Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Rostock ernannt. Im gleichen Jahr wurde er zum Mitglied des WBGU.

http://www.leggewie.de


Leinfelder120Prof. Dr. Reinhold Leinfelder
Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Leinfelder ist Professor am Institut für Biologie der Humboldt-Universität zu Berlin und Vorsitzender des Konsortiums „Deutsche Naturwissenschaftliche Forschungssammlungen“. Er zählt zu den Gründungsmitgliedern des Geo-Bio-Zentrums an der Universität München und war 2008 bis 2013 Mitglied im WBGU.

http://www.hu-berlin.de


liesegang120Prof. Dr. Dietfried Günter Liesegang
Universität Heidelberg

Prof. Dr. Dietfried Günter Liesegang schloss sein Studium der Mathematik und Physik in Köln und Paris als Diplommathematiker mit Vertiefungsgebiet Geophysik ab. Er promovierte und habilitierte an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln im Bereich Operations Research. Nach Gast- und Vertretungsprofessuren an der TH Aachen, der Universität Kaiserslautern, der Graduate School of Management und der Rutgers University, New Jersey (USA) lehrte er vier Jahre als Full Professor an der California State University, Fresno (USA). 1987 wurde Prof. Dr. Liesegang auf den betriebswirtschaftlichen Lehrstuhl der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Heidelberg berufen. Die Thematik einer nachhaltigen Symbiose von Ökologie und Ökonomie ist wesentlicher Bestandteil von Forschung und Lehre. Das 1992 von ihm gegründete Institut für Umweltwirtschaftsanalysen (IUWA) widmet sich diesen Fragestellungen in enger Zusammenarbeit mit der Praxis. Prof. Dr. Liesegang ist darüber hinaus Schriftführer der ökologisch-orientierten betriebswirtschaftlichen Zeitschrift UmweltWirtschaftsForum (uwf), welche viermal jährlich im Springer-Verlag erscheint.

http://www.iuwa.de


Lopes120Ph.D. Vincente Lopes
Texas State University

Vicente Lopes studierte bis 1980 Agrartechnik und Wasserressourcentechnik in Brasilien bevor er 1987 seinen Ph.D. im Bereich Einzugsgebiethydrologie und die Bewirtschaftung von Einzugsgebieten an der University of Arizona ablegte. Nach wissenschaftlichen Tätigkeiten in Brasilien und in den USA war er von 1995–2004 Professor an der School of Natural Resources und des Instituts für Agrartechnik der University of Arizona. 2005 wechselte Vicente Lopes an die Texas State University und arbeitet dort seit 2006 als Professor für Umweltstudien am Institut für Biologie.

http://www.bio.txstate.edu


martinuzz120PD Dr. André Martinuzzi
Vienna University of Economics and Business

Dr. Martinuzzi arbeitete 2005 bis 2007 als Trainer für Evaluation Nachhaltiger Entwicklung. Zeitgleich hatte er Lehraufträge an der Universität Kassel. Er ist seit 1993 Projektleiter am Interdisziplinären Institut für Umwelt und Wirtschaft der Wirtschaftsuniversität Wien und dort seit 1996 Lektor. Seit 1999 ist er stellvertretender Koordinator des Forschungsschwerpunkt "Nachhaltigkeit und Umweltmanagement" der Wirtschaftsuniversität Wien und übernimmt die Projektleitung von Auftragsforschungsprojekten.

http://www.sustainability.at


Messner120Prof. Dr. Dirk Messner
Deutsches Institut für Entwicklungspolitik

Prof. Dr. Messner arbeitete 1996 bis 2003 als Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für Entwicklung und Frieden in Duisburg. Anschließend war er als Professor an der Ludwig-Maximilian-Universität in München und an der Universität Duisburg-Essen tätig. Er tätigte längere Forschungsaufenthalte an Universitäten und Forschungszentren in Lateinamerika und Asien. Seit 2004 bekleidet er das Amt des Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik in Bonn und ist Mitglied des WBGU, hier ist er seit 2009 der stellvertretender Vorsitzender.


Mueller Christ120Prof. Dr. Georg Müller-Christ
Universität Bremen

Prof. Dr. Georg Müller-Christ studierte von 1986 bis 1991 Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Es folgten Promotion (1995) und Habilitation (2000) an der Universität Bayreuth zum Thema des nachhaltigen Ressourcenmanagements. Zugleich war er von 1996 bis 2000 Geschäftsführer der interdisziplinären Forschungsstelle Umweltmanagement der Universität Bayreuth. Seit 2001 ist er Professor an der Universität Bremen. Seit 2004 ist Prof. Dr. Müller-Christ Mitglied des ARTEC (Forschungszentrum für Nachhaltigkeit). Von 2007 bis 2012 war er Leiter des Zentrums für Multimedia in der Lehre der Universität Bremen. Die Tätigkeit des Konrektors für Lehre und Studium der Universität Bremen übernahm er von 2009 bis 2011. Seit 2009 ist Prof. Dr. Müller-Christ zudem Sprecher der Arbeitsgruppe „Hochschulen und Nachhaltigkeit“ des Runden Tisches der UN-Dekade für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (www.bne-portal.de) und seit 2010 Vorsitzender der Kommission Nachhaltigkeitsmanagement im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (www.v-h-b.de).

www.wiwi.uni-bremen.de/gmc


muenz120Prof. Dr. Rainer Münz
Erste Group Bank AG

Rainer Münz, geb. 1954 in Basel, leitet die Forschungsabteilung der Erste Group und das Board der Erste School of Banking and Finance. Er ist Senior Fellow am Brüsseler Think Tank Bruegel und am Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI). Rainer Münz ist ein Experte zu Fragen von Bevölkerungsentwicklung, internationale Migration und demographischer Alterung sowie deren Auswirkungen auf Wirtschaft, soziale Sicherungssysteme und das Bankgeschäft. Rainer Münz studierte an der Universität Wien (Promotion 1978 und Habilitation 1986). Bis 1992 war er Direktor des Instituts für Demographie der österreichischen Akademie der Wissenschaften, danach Professor für Bevölkerungswissenschaft an der Humboldt-Universität (1992–2003) sowie Gastprofessor an den Universitäten Bamberg (1986), UC Berkeley (1986, 1989, 1997–1998), Frankfurt/M. (1988), Klagenfurt (1995, 1997), Wien (2001–2002) und Zürich (1992), Fellow des Instituts für Finanzmathematik der TU Wien (2001-02). Derzeit unterrichtet er an der Universität St. Gallen.

http://www.hwwi.org


nakicenovic120Prof. Dr. Nebojsa Nakicenovic
Technische Universität Wien

Prof. Dr. Nakicenovic arbeitet 1993 bis 2003 als Gastprofessor an der Technischen Universität Graz und war während des gleichen Zeitraums als Convening Lead Author des IPCC Special Report über Emissions Scenarios, Convening Lead Author des World Energy Assessment, Lead Author des 3. IPCC Sachstandsberichts, Amtierender stellvertretender Direktor des International Institute for Applied Systems Analysis und Direktor des Global Energy Assessment; Coordinating Lead Author des Intergovernmental Panel of Climate Change tätig.Er ist aktuell als Professor für Energiewirtschaft an der Technischen Universität Wien tätig und seit 2008 Mitglied des WBGU.

http://www.tuwien.ac.at


Peattie120Prof. Ken Peattie
Cardiff Business School

Ken Peattie studierte bis 1983 Management und Geographie an der Leeds University. Bevor er 1886 an der Cardiff Business School seine Arbeit als Professor für die Bereiche Marketing, Distribution und Informationssysteme begann, arbeitete er in den USA im Marketing eines großen Papierherstellers und in der strategischen Planung der englischen Energieindustrie. Seit 2001 leitet Peattie außerdem das Centre for Business, Relationships, Accountability and Society (BRASS) und ist Mitglied des Sustainable Places Research Institute (SPRINT). Seine Forschungsschwerpunkte sind Nachhaltiges Marketing und Management, Corporate Social Responsibility und Stakeholderbeziehungen. Neben der Mitgliedschaft in vielen weiteren Gremien ist Peattie Mitherausgeber der Zeitschriften: Journal of Marketing Management, Business Strategy and the Environment, Greener Management international, Management Research News, Social Enterprise Journal und Journal of Business Ethics.

http://www.cardiff.ac.uk


Peters120Prof. Dr. Jürgen Peters
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)

Herr Prof. Dr. Jürgen Peters studierte zwischen 1982-1988 Landschaftsplanung an der Technischen Universität Berlin. Nach seinem Studium war er einerseits als Landschaftsgärtner selbstständig tätig sowie außerdem wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Landschaftsbau an der TU Berlin. 1996 promovierte Herr Prof. Dr. Jürgen Peters am Fachbereich Architektur an der TU Berlin und wurde zum Professor für Landschaftsnutzung und Naturschutz an die FH Eberswalde berufen. 2002–2005 war er Dekan des Fachbereichs Landschaftsnutzung und Naturschutz der FH Eberswalde. Seit 2002 ist Herr Prof. Dr. Jürgen Peters außerdem Professor für Landschaftsplanung und Regionalentwicklung. Er leitete darüber hinaus bis 2010 den Masterstudiengang Regionalentwicklung und Naturschutz.

http://www.hnee.de


pfriem120Prof. Dr. Reinhard Pfriem
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Prof. Dr. Reinhard Pfriem studierte zunächst Politikwissenschaft und Philosophie an der FU Berlin, danach Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Die Promotion in Betriebswirtschaftslehre erfolgte an der Bergischen Universität Wuppertal, die Habilitation an der Universität St. Gallen. Herr Prof. Dr. Pfriem initiierte 1985 die Gründung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) gGmbH in Westberlin und war dort die ersten fünf Jahre geschäftsführender Gesellschafter. Er ist seit 1994 Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensführung und Betriebliche Umweltpolitik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Ein Jahr zuvor war er Gründungsgesellschafter der ecco ecology and communication Unternehmensberatung GmbH, die ihren Sitz in Oldenburg hat. Ferner ist er Herausgeber der Buchreihe Theorie der Unternehmung beim metropolis-Verlag in Marburg.

http://www.laub.uni-oldenburg.de


Rahmstorf120Prof. Dr. Stefan Rahmstorf
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Prof. Dr. Rahmstorf war von 1991–1996 als Wissenschaftler am New Zealand Oceanographic Institute und am Institut für Meereskunde in Kiel tätig und wurde 1999 mit einem Förderpreis der amerikanischen McDonnell-Stiftung asugezeichnet. Seit 2000 ist er als Professor und Leiter der Abteilung Klimasystem am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung tätig. Er ist seit 2002 Mitglied im Nachhaltigkeitsbeirat des Landes Baden-Württemberg und war 2004 bis 2013 Mitglied im WBGU.

http://www.pik-potsdam.de


reiterer120 Dr. Albert Reiterer
Institut for Research in Ethic and National Issues

Albert F. Reiterer, geb. 1948 in Schiefling-Schönerg im Lav, studierte von 1968–1973 Publizistik und Politikwissenschaft sowie Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien. Nach einem Stipendiat an der Universität Rom und verschiedenen wissenschaftlichen und beruflichen Tätigkeiten war Albert F. Reiter von 1986–1992 Angestellter im Österreichischem Statistischen Zentralamt und baute dort eine umfassende Kulturstatistik auf. 1989 habilitierte er in politischer Wissenschaft an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck. Albert F. Reiterer arbeitet seitdem hauptsächlich als freiberuflicher Sozialforscher und lehrt an den Universitäten Wien, Graz und Innsbruck die Schwerpunkte Ethnizität, Nation und Minderheiten, gesamtgesellschaftliche und insbesondere demographische Analysen, er ist mittlerweile pensioniert.

http://homepage.uibk.ac.at


Ritzenhoff120Prof. Dr. Peter Ritzenhoff
Hochschule Bremerhaven

Prof. Dr. Peter Ritzenhoff studierte von 1985 bis 1992 Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Energietechnik an der RWTH in Aachen. Zur Zeit ist er stellvertretener Leiter des Instituts für Windenergie (FK-wind) der Hochschule Bremerhaven. An der Hochschule Bremerhaven ist er in den Schwerpunkten regenerative Energieerzeugung, energieoptimiertes Bauen und Sanieren in Forschung und Lehre tätig.

http://www.hs-bremerhaven.de


Schaltegger120aProf. Dr. Stefan Schaltegger

Leuphana Universität Lüneburg

Stefan Schaltegger studierte Wirtschaftswissenschaft an der Universität Basel mit den Schwerpunkten Marketing und Wirtschaftspolitik. Von 1992 bis 1993 war er Visiting Research Fellow an der School of Business Administration der University of Washington, Seattle, USA. 1994 wurde er Oberassistent und 1996 Assistenzprofessor am Institut für Volkswirtschaft des Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrums der Universität Basel (WWZ). 2003 hat er den weltweit ersten MBA Sustainability Management eingeführt. 2006 bis 2010 war Stefan Schaltegger Vizepräsident für Forschungskultur und Projektforschung der Leuphana Universität Lüneburg. Seit 1999 ist er Leiter des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Nachhaltigkeitsmanagement, und des Centre for Sustainability Management (CSM) an der Universität Lüneburg.

http://www.leuphana.de/institute/csm.html


Schellnhuber120Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Prof. Dr. Schellnhuber ist seit 1993 Professor für Theoretische Physik an der Universität Potsdam und Vorsitzender der Wissenschaftlichen Beratungsgruppe für das Global Change-Segment des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU, dort ist er In leitender bzw. gutachterlicher Funktion für zahlreiche internationale Programme tätig. Zuvor war er Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, External Professor am Santa Fe Institute, Vorsitzender im Governing Board des Climate-KIC des European Institute of Innovation and Technology. 1989 wurde er zum Professor und später Direktor am Zentrum für Meeres- und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg. 2001 bis 2005 war er als Forschungsdirektor des Tyndall Centre for Climate Change Research in Norwich (UK) tätig und anschließend wurde er Mitglied in der US-amerikanischen National Academy of Sciences. Seit 1992 ist er Mitglied des WBGU, 1994 bekleidete er das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden und anschließend das des Vorsitzenden.

http://www.pik-potsdam.de


schirmer120aDr. Michael Schirmer
Bremischer Deichverband am rechten Weserufer

Dr. Michael Schirmer studierte von 1966 bis 1972 Biologie und Fischereiwissenschaft an der Universität Hamburg. Nach seiner Promotion (1976) war er bis zu seinem Ruhestand in 2009 Hochschullehrer im Fachbereich 2 (Biologie/ Chemie) an der Universität Bremen. Seine Arbeitsfelder umfassten Aquatische Ökologie und Klimafolgenforschung. Die Aufgaben des Deichhauptmanns (Verbandsvorsteher) des Bremischen Deichverbandes am rechten Weserufer übernimmt er seit 2004.

www.dvr-bremen.de


Schlacke120Prof. Dr. Sabine Schlacke
Universität Münster

Prof. Dr. Sabine Schlacke studierte von 1987 bis 1993 Rechtswissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen und der Université de Lausanne (Schweiz). Es folgte die Promotion (1997) an der Universität Bremen und die Habilitation (2007) an der Universität Rostock. Seit 2008 ist Dr. Schlacke Professorin für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Umweltrecht an der Universität Bremen. Sie leitet die Forschungsstelle für Europäisches Umweltrecht (FEU) und ist Vice-Speaker des internationalen Graduiertenkollegs "INTERCOAST Integrierte Küsten- und Schelfmeerforschung" der Universitäten Bremen und Waikato. Seit November 2008 ist sie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen. Sie ist ferner Herausgeberin der Zeitschrift für Umweltrechtsowie Gutachterin im Rahmen des Stipendienprogramms der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

http://www.feu.uni-bremen.de


schmid120Prof. Dr. Jürgen Schmid
Universität Kassel

Prof. Dr. Schmid war seit 1998 Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) und Professor an der Universität Kassel. Zuvor war er von 1981 bis 1993 Abteilungsleiter beim Fraunhofer-Institut und anschließend bis 1995 Hochschullehrer an der Universität Karlsruhe. Seit 2004 war er Mitglied des WBGU.

http://www.uni-kassel.de


Schneidewind120Prof. Dr. Uwe Schneidewind
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Prof. Dr. Uwe Schneidewind studierte 1986-1991 Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln und der der HEC School of Management in Paris. Bis zu seiner Promotion im Jahr 1995 an der Universität St. Gallen arbeitete er als Managementberater in Düsseldorf und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen. 1998 folgte die Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten an der Universität St. Gallen. Anschließend arbeitete Prof. Dr. Schneidewind bis 2010 als Professor, Dekan und Präsident an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg. Seit März 2010 ist er als Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH von seiner Proffessur “Innovationmanagement und Nachhaltigkeit” beurlaubt.

http://www.wupperinst.org


schrader120aProf. Dr. Ulf Schrader
Technische Universität Berlin

Prof. Dr. Schrader studierte Wirtschaftswissenschaften, Politologie und Soziologie an den Universitäten in Göttingen, Dublin und Hannover. Seine Promotion und seine Habilitation erwarb er am Institut für Marketing und Konsum der Leibniz Universität Hannover. Neben umfangreicher Lehrtätigkeit im In- und Ausland leitete er zahlreiche Forschungsprojekte im Bereich des nachhaltigen Konsums und der gesellschaftlich verantwortlichen Unternehmensführung.Er war außerdem maßgeblich beteiligt an der Schaffung und Überarbeitung von VHB-JOURQUAL, dem führenden Zeitschriftenranking im Bereich der deutschsprachigen Betriebswirtschaftslehre. Seit 2011 ist er Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat Verbraucher- und Ernährungspolitik beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie im Innovationsbeirat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Seit 2008 leitet er das Fachgebiet Arbeitslehre/ Ökonomie und Nachhaltiger Konsum an der Technischen Universität Berlin und ist seit 2011 der geschäftsführende Direktor des Instituts für Berufliche Bildung und Arbeitslehre.

http://www.aloenk.tu-berlin.de


schubert120aProf. Dr. Renate Schubert
ETH Zürich

Prof. Dr. Schubert war bis 2006 Leiterin des Instituts für Wirtschaftsforschung an der ETH und von 1990 bis 1992 Professorin in Regensburg und Tübingen. Sie ist seit 1992 im Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Professorin für Nationalökonomie an der ETH Zürich und Direktorin des dortigen Instituts für Umweltentscheidungen. Von 2000 bis 2013 war sie Mitglied im WBGU und 2003 zunächst stellvertretende Vorsitzende, anschließend von 2004 bis 2008 Vorsitzende.

http://www.ethz.ch


schuele120Dr. Ralf Schüle
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Dr. Ralf Schüle studierte 1986-1995 Soziologie, Volkswirtschaft und Politikwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt. Nach dem Studium arbeitete er an der Universität am Institut für Soziologie, Forschungsgruppe Umwelt- und Siedlungssoziologie als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und promovierte dort 2001. Anschließend war Dr. Ralf Schüle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg tätig. Seit 2004 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wuppertal Institut.

http://www.wupperinst.org


Schultze120Janina Schultze
Energiekonsens

Janina Schultze arbeitet seit 2010 in der gemeinnützigen Bremer Klimaschutzagentur energiekonsens. Sie leitet dort seit 2012 das Projekt „2050 – Dein Klimamarkt“. Thematischer Schwerpunkt ihrer Arbeit sind „Klimafreundlicher Konsum“ und „Nachhaltige Lebensstile“. Ihr Aufgabengebiet umfasst dabei neben der Konzeption, Planung und Umsetzung von Klimaschutzkampagnen auch die Entwicklung neuer Ansprachemethoden in den Bereichen Bildung für nachhaltige Entwicklung und Nachhaltigkeitskommunikation. Janina Schultze erwarb im Jahr 2013 ihren Master of Arts in Medienkultur an der Universität Bremen.

http://www.energiekonsens.de


seidel120Prof. em. Dr. Eberhard Seidel
Universität Siegen GHS

Prof. Dr. Seidel war emeritierter Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Siegen und Gastprofessor für Umweltmanagement an der Wirtschaftsuniversität Wien. Der von ihm herausgegebene “Forschungsinformationsdienst ökologisch orientierte Betriebswirtschaftslehre (FÖB) initiierte 1990/91 die Gründung der wissenschaftlichen Kommission Umweltwirtschaft im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft und war als Vorgängerorgan Startbasis für die Zeitschrift “Umweltwirtschaftsforum (UWF)”. Er gründete 1989 das “Institut für ökologische Betriebswirtschaft (IÖB).

http://www.uni-siegen.de


seitz120Nicola Seitz
Technische Universität Kaiserslautern

Frau Nicola Seitz ist seit 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik und Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der TU Kaiserslautern.
Sie absolvierte von 2000-2006 ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg.

http://www.wiwi.uni-kl.de


Seuring120Prof. Dr. Stefan Seuring
Universiät Kassel

Prof. Dr. Seuring studierte bis 1990 Betriebswirtschaftslehre an der University of Cooperative Education Stuttgart und bis 1995 Chemie an der Universität Bayreuth und an der Universität in Bristol. Von 1997 bis 1998 absolvierte er den Master of Science in Business in the Environment an der University of Kent at Canterbury und promovierte (2001) und habilierte (2004) an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg. 1998 bis 2001 war er hier als Lektor tätig und anschließend als Senior lektor. Er wurde 2004 zum Privatdozenten und zum Otto Mønsted Visiting Professor an der Copenhagen Business School (Denmark). 2006 bis 2007 war er als Privatdozent an dem Department of Management Systems der University of Waikato (New Zealand) tätig. Seit 2007 ist er Professor an der Universität Kassel.

http://www.uni-kassel.de/fb07/en/institute/ibwl


souren120aProf. Dr. Rainer Souren
Technische Universität Ilmenau

Prof. Dr. Rainer Souren studierte 1986 bis 1991 Betriebswirtschaftslehre an der RWTH Aachen und arbeitete dort bis 1996 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, wo er 1996 promovierte. Anschließend arbeitete er dort bis 2003 als Wissenschaftlicher Assistent und Oberassistent und habilitierte 2002. 2003 bis 2005 war er als Vertretungsprofessor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Produktionswirtschaft und Wirtschaftsinformatik an der Universität Bremen tätig. Seit 2006 ist er der Fachgebietsleiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Produktionswirtschaft/Industriebetriebslehre der Technischen Universität Ilmenau. 2008 bis 2010 war er zusätzlich Vorsitzender der Kommission "Nachhaltigkeitsmanagement" im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V..

http://www.tu-ilmenau.de/pil


sovegjarto120Dr. Doris Sövegjarto
Universität Bremen

Dr. Doris Sövegjarto ist seit 2002 Umweltkoordinatorin an der Universität Bremen. Zudem leitet sie das Vorhaben „Chemikalienmanagement an Bremer Schulen“ und ist Projektleiterin im „Oberstufenprofil Nachhaltige Chemie“. Gleichzeitig ist sie Mitglied des Ausschusses für Gefahrstoffe beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

http://www.uft.uni-bremen.de


strebel120Prof. em. Dr. Heinz Strebel

Herr Univ.-Prof. Dr. Heinz Strebel erhielt das Diplom der Universität Karlsruhe, wo er auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war (1963-71) und 1968 zum Dr.rer.pol. promovierte. Im Zeitraum 1971-76 nahm er eine Dozentur als Professor an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl an. 1977 habilitierte er im Fach Betriebswirtschaftslehre am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Freien Universität Berlin, wo er als Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Industriebetriebslehre, tätig war (1976-84). Im Zeitraum von 1984 bis 1990 hatte er eine Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Industriebetriebslehre, an der Universität Oldenburg inne. Ab 1990 war er Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Innovationsmanagement, und Vorstand des Instituts für Innnovations- und Umweltmanagement an der Karl-Franzens-Universität Graz. Zwischen 1995-2002 nahm Professor Strebel Gastprofessuren an den Universitäten Jyväskylä (Finnland), Chemnitz und am Internationalen Hochschulinstitut Zittau wahr.

http://www.uni-graz.at


vallentin120Dr. Daniel Vallentin
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Dr. Daniel Vallentin studierte 2000-2004 Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin mit Spezialisierung in den Bereichen Energie-, Umwelt- und Klimapolitik. Anschließend machte er seinen Abschluss des internationalen Masterprogramms in Technological and Socio-Economic Plannning am Department of Environment, Technology and Social Studies (TekSam) der Roskilde University in Dänemark und 2006-2009 seine Promotion an der Freien Universität Berlin. Seit 2009 ist er als Projektleiter am Wuppertal Institut tätig.

http://www.wupperinst.org


v Gleich120Prof. Dr. Arnim von Gleich
Universität Bremen

Prof. Dr. Arnim von Gleich studierte Biologie und Pädagogik an der Universität Tübingen. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Bundestag koordinierte er von 1983 bis 1985 den Arbeitsbereich Umwelt bei den Grünen. Nach seiner Promotion (1988) im Fach Politikwissenschaften an der Universität Hannover folgten eine Gastprofessur am Wissenschaftlichen Zentrum der Universität Gesamthochschule Kassel und eine Professur an der Fachhochschule Hamburg. Im Jahr 2000 war Prof. Dr. Arnim von Gleich beteiligt an der Risikokommission der Bundesregierung. Seit 2003 ist er Professor für das Lehrgebiet "Technikgestaltung und Technologieentwicklung" im Fachbereich Produktionstechnik an der Universität Bremen. Weiterführendes: Film KLIMZUG-Forschungsprojekt NordWest 2050

http://www.tecdesign.uni-bremen.de


v Hauff120Prof. Dr. Michael von Hauff
Technische Universität Kaiserslautern

Prof. Dr. Michael von Hauff ist Lehrstuhlinhaber für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik und internationale, Wirtschaftsbeziehungen an der Technischen Universität Kaiserslautern.
Seine Forschungsgebiete sind Entwicklungsökonomie, Umweltökonomie, Nachhaltige Entwicklung und internationale Wirtschaftsbeziehungen.
Die Forschungsschwerpunktesind sowohl national als auch international ausgerichtet, wobei ein regionaler Fokus auf dem asiatischen Raum liegt.

http://www.uni-kl.de


walther120Prof. Dr. Grit Walther
RWTH Aachen

Prof. Dr. Walther studierte 1994 bis 2000 Geoökologie an der Technischen Universität Braunschweig und promovierte 2004. Von 2004 bis 2010 leitete sie die Arbeitsgruppe “Nachhaltige Wertschöpfungsnetzwerke” und belegte den Lehrstuhl für Produktion und Logistik. Sie habilitierte 2009 an der TU Braunschweig und ging anschließend 2010 an die Bergische Universität Wuppertal. Seit 2012 ist Sie Lehrstuhlinhaberin für Operations Management an der RWTH Aachen.

http://www.wiwi.rwth-aachen.de/cms/Wirtschaftswissenschaften/~hzw/Die_Fakultaet/


winter120Dr. Georg Winter
Haus der Zukunft

Dr. Walter studierte in Neuchâtel, Paris und Hamburg Jura und verfasste 1973 seine Dissertation. Von 1968 bis 1995 leitete er als geschäftsführender Gesellschafter das Unternehmen Ernst Winter & Sohn GmbH & Co. und entwickelte in den Folgejahren mit zukunftsorientierten Mitarbeitern das erste „Integrierte System umweltorientierter Unternehmensführung“ und setzte es in die Praxis um. Im Jahr 1987 veröffentlichte er sein Buch „Das umweltbewusste Unternehmen“, das als Standardwerk für Umweltschutz in Unternehmen gilt. 1991 gründete er das Internationale Netzwerk für Umweltbewusstes Management (INEM), 1995 wurde er für sein Engagement mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet. Er eröffnete 1998 das Haus der Zukunft, ein Projekt, dass verschiedenen gemeinnützigen Organisationen Raum bietet, die an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Umweltschutz tätig sind. Seit den 1970er Jahren verfasste Winter zahlreiche Beiträge zu umweltschonender und umweltbewusster wirtschaftlicher Betätigung.

www.hausderzukunft.at/


Zeeb120Prof. Dr. Hajo Zeeb
Bremer Institut für Präventionsforschung & Sozialmedizin, Universität Bremen

Prof. Dr. med. Hajo Zeeb promovierte an der RWTH Aachen. Er arbeitete einige Jahre als Arzt in deutschen und englischen Kliniken, bevor er für drei Jahre als Medical Officer nach Namibia ging. Nach einem Masterstudium in Public Health an der Universität Heidelberg arbeitete er am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg und später an der Universität Bielefeld. Bei der WHO in Genf war Prof. Dr. Hajo Zeeb in der Abteilung Public Health and Environment tätig, bevor er 2006 ans Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) des Universitätsklinikums Mainz wechselte. Seit Januar 2010 leitet er die Abteilung Prävention und Evaluation des Bremer Institutes für Präventionsforschung und Sozialmedizin.

http://www.bips.uni-bremen.de

Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit wurde 2011 ins Leben gerufen und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Seit Ende 2016 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Förderung für diese Einrichtung übernommen, die an der Exzellenz-Universität Bremen koordiniert wird. Die konkrete Umsetzung erfolgt durch die Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Nachhaltiges Management der Universität Bremen in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML). Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit hat Gremien, zielgruppenspezifische Arbeitsabläufe und Kooperationen entwickelt, die den erfolgreichen Aufbau der Akademie und des Prüfungsnetzwerks ermöglicht haben.


Der Vorstand der Virtuellen Akademie

Prof. Dr. Georg Müller-Christ ist Initiator und Schirmherr des Projekts Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit. Er hat die strategische Ausrichtung der Akademie im Blick und legt das Veranstaltungsprogramm fest. In Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten organisiert er die Evaluierung der Lehrveranstaltungen und der Akademie, um so eine ständige Weiterentwicklung der Qualität zu sichern.

Mueller Christ120 swProf. Dr. Georg Müller-Christ
Professur für BWL, insbesondere Nachhaltiges Management, Universität Bremen

 

 

 

 

 


Das Team der Virtuellen Akademie

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Thore Vagts, Katharina Lingenau, Prof. Müller-Christ, Oliver Ahel, Jonas Joachims, Dirk Vainger und Lisa Schleker (v. l.)

Das Team der Virtuellen Akademie betreut den laufenden Betrieb. Dieser umfasst vorwiegend die Bereiche des Lehr- und Prüfungsbetriebs sowie Netzwerktätigkeiten. Hinzu kommt die Koordination und Qualitätskontrolle für die Erstellung neuer Lehrveranstaltungen.

Katharina Lingenau ist für die Koordination aller Abläufe zuständig und steht in engem Kontakt mit unseren Förderern und Partnern. Sie betreut die Netzwerkarbeit der Virtuellen Akademie und hat die stetige Weiterentwicklung der Themen und Formate unserer Lehrveranstaltungen im Fokus.

Der Prüfungsbetrieb wird von Oliver Ahel betreut, der als Ansprechpartner für Studierende bei Fragen zur Prüfungsanmeldung zur Verfügung steht. Er plant und koordiniert die Prüfungstermine an den Partnerhochschulen und wertet die Prüfungsergebnisse anschließend aus, um Potenziale zur Weiterentwicklung erkennen und umsetzen zu können.

Lisa Schleker ist für die Entwicklung innovativer Lehr- und Prüfungsformate verantwortlich, sowie für die Konzeption neuer Lehrveranstaltungen. Sie koordiniert und begleitet die Anbahnung und Produktion von Veranstaltungen, evaluiert den Einsatz moderner Prüfungsformate und steht in engem Kontakt mit den Lehrenden der Virtuellen Akademie.

Jonas Joachims und Thore Vagts übernehmen die Aufgaben der Kommunikation und des Marketings und sind direkte Ansprechpartner für die Koordinatoren der Partnerhochschulen und Studierenden. Sie sind außerdem zuständig für die Akquise neuer Partnerhochschulen und der weiteren Verbreitung des Angebots der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit.

Die technische Umsetzung der Lernvideos übernimmt Dirk Vaihinger. Er betreut die Aufzeichnung im Studio sowie die gesamte Postproduktion der Videos und steht der Virtuellen Akademie darüber hinaus als Ansprechpartner in technischen Fragen zur Verfügung.


Darüber hinaus unterstützen zwei studentische Mitarbeiter/innen das Team der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit.


VA Broschuere S6

 

Ein deutschlandweites, digitales Lehrangebot für eine nachhaltige Entwicklung

Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit unterstützt deutschsprachige Hochschulen dabei, das Ziel des UN-Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zu erreichen, indem sie mit einem innovativen Lehrkonzept video-basierte Lehrveranstaltungen und Blended-Learning Konzepte frei zur Verfügung bereitstellt. Das Angebot kann von allen deutschsprachigen Hochschulen und Lehrenden genutzt werden. Die Online-Lehrveranstaltungen der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit sind so konzipiert, dass sie im Wahl- oder Wahlpflichtbereich, für den Bereich des offenen Studiums, Studium Generale oder General Studies in das eigene Curriculum integriert werden können.


ziele zitat michelsen„Mit der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit fördern wir das, was wir gemeinhin als selbstgesteuertes Lernen fördern und unterstützen wollen.“

Prof. Dr. Gerd Michelsen, UNESCO-Chair Higher Education for Sustainable Development, Leuphana Universität Lüneburg

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bezeichnet einen Prozess transformativen, lebenslangen und ganzheitlichen Lernens. Durch BNE werden Lernende jeden Alters befähigt, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen und so zu einer nachhaltigeren und gerechteren Gestaltung von Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft beizutragen. Durch die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt wird die Herausbildung zukunftsfähiger Denk- und Handlungsweisen gefördert.

Bildung wird von den Vereinten Nationen als Schlüsselfaktor für eine Transformation der Gesellschaft hin zu nachhaltigeren, gerechteren und friedlicheren Denk- und Handlungsweisen angesehen. Vor diesem Hintergrund wurde 2005 die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen, deren Arbeit seit 2014 durch das UNESCO-Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ fortgeführt wird. Die internationale Bildungskampagne wird in den einzelnen Ländern von verschiedenen Akteuren getragen. Ziel ist die Implementierung einer nachhaltigkeitsbezogenen Auseinandersetzung mit der Welt in bestehende Bildungssysteme. Auf diese Weise sollen Individuen Kompetenzen erwerben, die sie zu informierten und verantwortungsvollen Entscheidungen befähigen. Als Grundlage zukunftsfähiger globaler Entscheidungen beinhaltet BNE den Erwerb interdisziplinären Wissens über globale Zusammenhänge und Wege einer nachhaltigen Entwicklung. Durch den Erwerb von Handlungskompetenzen soll die individuelle, gemeinschaftliche und politische Umsetzung der Entscheidungen und Ziele gewährleistet werden.

Die Virtuelle Akademie leistet mit ihren interdisziplinären Lehrveranstaltungen zu unterschiedlichen Facetten der Nachhaltigkeit einen bedeutenden Beitrag zur Implementierung von BNE in die deutsche Hochschullehre. Durch kompetenzbasierte Lehr- und Prüfungsformate wird der Ansatz transformativen und ganzheitlichen Lernens von BNE umgesetzt.

UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014)

unesco

Das Ziel der von den Vereinten Nationen ausgerufenen Dekade war es, das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung in allen Bildungsbereichen zu verankern. Mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) übernahm die Deutsche UNESCO-Kommission diese Aufgabe für Deutschland. Im Laufe der Dekade leisteten zahlreiche Akteure und Organisationen Beiträge zur Erreichung der Zielsetzung.

Auf der Weltkonferenz zur Halbzeit der UN-Dekade im März 2009 in Bonn wurde in der Abschlusserklärung noch einmal betont, dass gerade auch Hochschulen ihrer Verantwortung gerecht werden müssen und Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung in ihre Bildungsziele aufnehmen sollten. In einer gemeinsamen Erklärung haben die Hochschulrektorenkonferenz und die Deutsche UNESCO-Kommission Anfang 2010 die Hochschulen erneut aufgefordert, sich aktiv für eine Integration des Nachhaltigkeitsthemas in Forschung und Lehre einzusetzen.

Die UN-Dekade von 2005 bis 2014 hat erreicht, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Fokus gerückt ist und die Entstehung von vielen Projekten in diesem Bereich ermöglicht wurde. Mittlerweile wird BNE international immer stärker als wesentlicher Bestandteil einer qualitätsorientierten Bildung und als Schlüsselfaktor für eine nachhaltige Entwicklung anerkannt.

UNESCO-Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2015-2019)

Mit Abschluss der UN-Dekade ist deutlich geworden, dass zwar viele Projekte im Bereich BNE entstanden sind, dass die strukturelle Verstetigung dieser Projekte und Maßnahmen in den Bildungssystemen jedoch größtenteils ausblieb. Ausgehend von dieser Tatsache und mit dem Ziel einer auf den bisherigen Ergebnissen aufbauenden Verstetigung haben sich die Vereinten Nationen dazu entschieden, ein Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ mit einer Laufzeit von 2015 bis 2019 anzuschließen.

Für die konkrete Umsetzung des Weltaktionsprogramms (WAP) wurde eine detaillierte Roadmap entwickelt, welche die Ziele und die wichtigsten Handlungsfelder des Programms erklärt. Die folgenden Handlungsfelder wurden als diejenigen identifiziert, die BNE voranbringen:

  • politische Unterstützung,
  • ganzheitliche Transformation von Lern- und Lehrumgebungen,
  • Kompetenzentwicklung bei Lehrenden und Multiplikatoren,
  • Stärkung und Mobilisierung der Jugend,
  • Förderung nachhaltiger Entwicklung auf lokaler Ebene.

Alle Informationen zum UNESCO-Weltaktionsprogramm und dessen Umsetzung in Deutschland sind auf dem BNE-Portal zu finden.

 

 

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